Steigern Sie Ihre Lebensqualität mit unserem naturgetreuen Zahnersatz
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, auf denen der eigentliche Zahnersatz befestigt wird. Sie stellen die sicherste und hochwertigste Möglichkeit dar, um einen, mehrere oder sogar alle Zähne zu ersetzen.
Dabei können sie sowohl im Ober- als auch Unterkiefer in den Kieferknochen eingebracht werden und bilden eine stabile Basis für die Verankerung von festsitzendem Zahnersatz.
Gerade aus vorbeugender Sicht macht es Sinn, den verlorenen Zahn als Ganzes zu ersetzen, anstatt Nachbarzähne für eine Brücke durch das Beschleifen zu schädigen und letztlich nur die verlorene Krone zu ersetzen. Denn der Kieferknochen baut sich nach dem Zahnverlust rapide ab.
In unserer Praxis in Musterstadt setzen wir auf eine ausführliche Beratung und computergestützte Planung mittels 3D-Diagnostik. Eine professionelle Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge sind der Grundbaustein für ein strahlendes Lächeln: Wir werfen daher einen genauen Blick auf ihre Krankengeschichte, nehmen ihre Sorgen und Fragen bezüglich der Implantate ernst und beraten Sie ausführlich.
Auf was wir Wert legen/ Besonderheiten von Praxis Dr. Mustermann
- hochwertige Zahnimplantate von führenden Herstellern
- besonders schonende lasergestützte Behandlung für schnellen Heilungserfolg
- 3-D-Aufnahmen des Kieferknochens für eine risikominimierte Behandlungsplanung und -kontrolle
- Zahnkronen und Zahnbrücken als Vollkeramiken oder aus Gold nach Wunsch
- schmerzfreie Behandlung bei Zahnarztangst durch Lachgassedierung
Holen Sie sich dank moderner Zahnimplantate im Handumdrehen Ihre Unbeschwertheit im Alltag zurück und lachen, kauen und sprechen Sie wieder so ausgiebig wie vor dem Zahnverlust.
Autor
Max Mustermann
Implantate und Kosten
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Wie verläuft das Einsetzen eines Implantats?
Nach einer ausführlichen Beratung und Aufklärung über Optionen und Alternativen, Risiken sowohl bei Behandlung als auch bei Unterlassen der Behandlung sowie Behandlungsdauer und -kosten wird Zahnarzt Dr. Mustermann mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan erstellen.
Mögliche Maßnahmen vor der Implantatsetzung
Im Zuge dieses Behandlungsplans kann es sinnvoll sein vor der Setzung eines Implantats eine 3D-Röntgenaufnahmen zu machen, um die Implantation haargenau planen zu können.
Dabei wird Ihr Kiefer dreidimensional vermessen, um ein genaues Bild von Ihrem Kiefer und seiner Eigenheit zu erhalten. Bei Bedarf lässt sich aus dieser Simulation eine Schablone anfertigen, mit der wir Ihre Implantate während der Behandlung exakt an der vorab ermittelten Stelle einfügen können.
Die Implantation ist durch eine solche Röntgenaufnahme somit einfacher, schonenden und für Sie angenehmer.
In einigen Fällen sind vor oder während der Implantatsetzung weitere Maßnahmen erforderlich. Am häufigsten sind dies Maßnahmen zum Knochenaufbau oder ein sogenannter Sinuslift. Diese Verfahren sind höchst individuell. Sie werden mit Ihnen ausführlich im Rahmen einer Beratungssitzung besprochen.
Die Behandlung
Sobald die Vorkehrungen getroffen sind und die Behandlung gewissenhaft geplant wurde, beginnt man mit der Einsetzung des Implantats. Dabei wird das Setzen des Implantates wird in zwei Schritte gegliedert.
Schritt 1: Zunächst beginnen wir mit der örtlichen Betäubung. In speziellen Fällen oder auf Ihren Wunsch hin besteht auch die Möglichkeit, den Eingriff im Dämmerschlaf (Analog-Sedierung) oder unter Vollnarkose durchführen zu lassen.
In jedem Fall ist der Eingriff für unsere Patientinnen und Patienten schmerzlos. Danach verankern wir die künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen. Um die Belastungsfähigkeit zu garantieren, muss die künstliche Zahnwurzel circa zwei bis sechs Monate einheilen.
Während dieser Übergangszeit erhalten unsere Patientinnen und Patienten ein Provisorium zur Überbrückung der Zahnlücke; ist das Implantat vollständig eingeheilt, kann der dauerhafte Zahnersatz darauf befestigt werden.
Schritt 2: Das Aufsetzen der Krone erfolgt in einem zweiten Eingriff. Dafür muss der Implantateingang noch einmal freigelegt werden, damit ein Abdruck erstellt und der Zahnersatz individuell angefertigt werden kann. Sobald dieser auf dem Implantat sitzt, können Sie sich wieder einer lückenlosen Zahnreihe erfreuen.
Wichtig: Die Länge der beiden Eingriffe variiert stark mit der Anzahl der einzusetzenden Implantate. Die meisten implantologischen Eingriffe bewegen sich zwischen 30 Minuten und 2 Stunden.
Diskussion: Titan vs. Keramik
Intensive Forschungen aus der Vergangenheit haben ergeben, dass sich gerade Reintitan perfekt für Zahnimplantate eignet, weil es besonders gut für den Menschen verträglich ist und eine immense Robustheit sowie Langlebigkeit aufweisen kann. Titan gilt in der Zahnmedizin daher seit langer Zeit als optimale Lösung für Zahnimplantate.
Seit kurzem etablieren sich auch Implantat-Systeme aus einer bestimmten Keramik (Zirkoniumoxid-Keramik), die sich durch hohe Stabilität auszeichnen. Sie sind ebenso körperverträglich wie die Titanimplantate und gelten im Zahnfleischbereich sogar als überlegen. Allerdings und das wollen wir Ihnen nicht verheimlichen bieten sie auch (zumindest jetzt noch) Nachteile.
Da wären zum einen die hohen Materialkosten im Vergleich zu Titan und (wichtig) die noch dünne Decke an wissenschaftlichen Daten über Keramikimplantate. Auch in der Anwendung sind sie noch nicht so „benutzerfreundlich“ wie die Titanimplantate. So braucht die Ausheilung vergleichsweise lange und sie müssen von früher Belastung geschützt werden.
Unserer Einschätzung nach bleiben noch weitere Anpassungen und Entwicklungen der Dentalindustie abzuwarten, bevor man ein abschließendes Fazit ziehen kann. Es wird sich zeigen, ob Keramikimplantate langfristig tatsächlich als eine sinnvolle Alternative zu Titanimplantaten etablieren können.
Was bietet ein Zahnimplantat für Vorteile?
Der große Vorteil eines Zahnimplantats ist, dass sich die Implantate wie echte Zähne anfühlen; es gibt kein Fremdkörpergefühl. Das Implantat ist im Kieferknochen verankert und sorgt dafür, dass sich der Knochen nicht zurückbildet (wie z.B. unter Brücken oder Prothesen).
Die Titanschraube geht eine direkte Verbindung mit dem Knochen ein, weswegen Zahnimplantate durch eine äußerst lange Lebensdauer auszeichnen. Funktionalität und Verlässlichkeit sind somit bei Zahnimplantaten optimal.
Vorteile auf einen Blick:
- Stabile Befestigung des Implantats im Kieferknochen
- Das Sprechen und Geschmacksempfinden werden nicht beeinflusst.
- Das Zahnfleisch wie auch die Kieferknochen bleiben durch die natürliche Belastung des Kiefers intakt.
- natürliches Biss-Gefühl
- hohe Haltbarkeit
- Schonung der gesunden Nachbarzähne im Gegensatz zu Brücken und Teilprothesen
- Ersatz fehlender Zähne im Ganzen (Wurzel und Krone)
- fester Halt im Kieferknochen
- Knochenerhaltende Wirkung
- Vermindertes Risiko für Parodontitis, weil keine Nischen entstehen, in denen Bakterien sich ansiedeln können
- Erhaltung der natürlichen Kau- und Sprachfunktion
- höchster Tragekomfort
- ästhetisch optimalsten Zahnersatz
- die gewährleisten bei guter Pflege einen lebenslangen Zahnersatz
Der natürliche Zahn kann durch ein Implantat in seiner Funktion grundsätzlich am besten ersetzt werden und stellt im Vergleich zu den Alternativen (Brücke und Prothese), die schonendste und schönste Lösung dar.
Häufig gestellte Fragen
Welche Implantat-Hersteller verwendet Praxis Dr. Mustermann?
Praxis Dr. Mustermann legt besonderen Wert auf hohe Qualität und bewährte Hersteller. Deshalb werden in unserer Praxis nur Implantatsysteme aus Deutschland oder der Schweiz verwendet.
Die Implantathersteller werden stets aus den Top 10, der am häufigsten in Deutschland verwendeten Implantate, ausgewählt. Aus markenrechtlichen Gründen dürfen wir Ihnen leider die Namen auf der Homepage nicht nennen, weil man als Arzt Produktwerbung vermeiden sollte.
Auf Anfrage können wir Ihnen natürlich jederzeit problemlos unsere Hersteller nennen.
Ist eine Implantat-Setzung schmerzhaft?
Nein, die Behandlung ist schmerzfrei, weil eine Implantat-Setzung unter Lokalanästhesie erfolgt. Es kann nach Abklingen der Betäubung jedoch gelegentlich zu normalen Wundheilschmerzen kommen. Diese sind aber durchaus erträglich und klingen schnell ab.
Was kann bei fehlenden Zähnen getan werden?
Zahnlücken sind ärgerlich, denn sie stören nicht nur die Funktionalität des Kiefers sondern wirken auch optisch unschön. Ein Implantat kann in so einem Fall Abhilfe leisten, damit Sie ohne Lücken wieder herzhaft Lächeln können.
Dr. Mustermann verwendet ausschließlich Titanimplantate, welche die größte biologische Verträglichkeit zum Kieferknochen haben und am zuverlässigsten einheilen. Um das ästhetisch ansprechende Lächeln wieder herzustellen werden weiße Vollkeramikaufbauten ohne Metalle verwendet, sodass keine Reaktionen mit dem Mundraum entstehen können.
Wann ist das Einsetzen von Zahnimplantaten notwendig?
Das Einsetzen von Zahnimplantaten ist bei Zahnverlust vor allem aus funktionalen Gründen immer sinnvoll und sollte rechtzeitig durchgeführt werden, um den Kiefer wieder optimal zu stabilisieren.
Die Notwendigkeit erklärt sich wie folgt: Ist der Zahn nicht mehr im Kiefer vorhanden, wird beim Beißen oder Kauen automatisch der entsprechende Bereich nicht mehr belastet und damit auch nicht mehr trainiert. Durch diese Nichtbelastung wird der Zahnhalteapparat geschwächt, wodurch die umliegenden Zähne durch einen möglichen Knochenschwund in Mitleidenschaft gezogen werden. Sie lockern sich, fallen möglicherweise sogar aus und der Kiefer kann sich verschieben.
Zahnimplantate bieten hier die optimale und optisch natürlichste Lösung für fehlende Zähne. Dabei ist es nicht mehr so, dass nur einzelne Zähne mittels Implantat ersetzt werden können. Auch bei mehreren Zähnen, die bereits gezogen wurden oder deren Verlust sich im Zuge einer Gebiss-Sanierung ankündigt, sind Zahnimplantate die beste Lösung.
Die Funktionalität bleibt erhalten und über die Wiederherstellung der Belastung aller Zahnregionen bleibt auch der Zahnhalteapparat langfristig intakt.
Wie ist ein Zahnimplantat aufgebaut?
Das Zahnimplantat orientiert sich am Aufbau eines natürlichen Zahnes. Dabei bildet der Körper des Implantates die Zahnwurzel, auf welche eine künstliche Zahnkrone gesetzt wird.
Der Implantatkörper als Zahnwurzel wird mit der Zahnkrone über ein Bindeglied verbunden. Dr. Mustermann setzt in seiner Praxis dabei auf Implantate aus Titan, weil diese die höchste Biokompatibilität zum Kieferknochen aufweisen und keine allergischen Abwehrreaktionen des Körpers auslösen.
Die Implantatlänge hängt dabei von der Position des Zahnes im Kiefer, der vorhandenen Knochensubstanz sowie der aktuellen Mundflora des Patienten ab. In der Regel bewegt sich die Länge zwischen 8 – 14 Millimetern.
Kann man ein Zahnimplantat erkennen?
In der Regel nicht, dank der modernen Zahntechnik lässt sich die künstliche Zahnkrone sehr genau an die Farbe Ihrer natürlichen Zähne anpassen. Sie wird direkt auf der künstlichen Zahnwurzel befestigt und bildet somit eine naturgetreue Lösung.
Wer verträgt ein Implantat?
In unserer Praxis verwenden wir Titan, weil es am besten vom menschlichen Körper angenommen wird und nach einer Verheilungsphase keinerlei Abstoßreaktionen erfolgen. Aus diesem Grund wird Titan in der gesamten Medizin vielfach verwendet, nicht nur für ein Zahnimplantat.
Ob ein Zahnimplantat erfolgreich einwächst ist neben dem Material allerdings auch von anderen Faktoren abhängig. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die besonderen Faktoren, welche vor einer Versorgung mit einem Implantat mit Dr. Mustermann abgeklärt werden müssen.
Besondere Faktoren sind:
- Bestrahlte Kieferknochen
- Schwere und nicht eingestellte Stoffwechselerkrankungen
- Einnahmen von Bisphosphonaten (z.B. bei Osteoporose oder Knochenmetastasen)
- Nicht eingestellter Diabetes
- Zahnärztlicher Therapiebedarf (unbehandelte Parodontitis oder Karies)
- Im Wachstum befindlicher Kieferknochen
- Deutlich erhöhte Blutungsneigung (z.B. bei Markumar-Patienten)
- Bestimmte psychische Krankheitsbilder
- Mangelhafte Mundhygiene
- Schwere Herz-/ Kreislauferkrankungen
- Während einer Chemotherapie
- Schwere Knochenerkrankungen
- Bluterkrankungen wie Leukämie oder Gerinnungsstörungen
- Schwere Störung des Immunsystems
Ob ein Ausschlussgrund für ein Implantat vorliegt wird durch Dr. Mustermann ausführlich abgeklärt. Implantationen werden in der Praxis Dr. Mustermann nur dann durchgeführt, wenn keine Ausschlussgründe vorliegen. Nur auf diese Weise können wir für die Gesundheit unserer Patienten garantieren.
Gibt es ein Risiko beim Einsetzen von Zahnimplantaten?
Beim Einsetzen von Implantaten handelt es sich um einen operativen Eingriff, welcher immer allgemeine Risiken mit sich bringt.
Jedoch stellt eine Implantation für Dr. Mustermann einen Routineeingriff dar, wodurch er diese Risiken kennt und daher so gering wie möglich halten kann. In einigen Fällen kann es durch den Eingriff zu Schwellungen oder Blutungen kommen, diese klingen jedoch nach kurzer Zeit von alleine wieder ab. Risiken wie Nervenschäden oder Kieferhöhlenentzünden lassen sich dank modernster Technik auf ein Minimum reduzieren.
Sollten Sie dennoch bedenken bei einem Eingriff haben, steht Ihnen Dr. Mustermann jederzeit für Fragen zur Verfügung.
Wie hoch ist das Risiko mein Zahnimplantat zu verlieren?
Das Risiko ist sehr gering. In seltenen Fällen kann ein Implantatverlust in der Einheilungsphase auftreten, das geschieht immer dann, wenn sich das Knochengewebe entzündet und dadurch der Knochen und das Implantat abgebaut werden.
Dies hat zur Folge, dass sich die Titanwurzel nicht mit dem Knochen verbinden kann. Des Weiteren kann starkes Rauchen oder eine unzureichende Mundhygiene langfristig zum Implantatsverlust führen.
Für wen kommt das Einsetzen eines Zahnimplantates infrage?
Zahnimplantate sind sehr oft, aber nicht bei jedem Patienten geeignet. Wichtigste Voraussetzung ist, dass der Kieferknochen ausreichend stark und belastbar ist. Dazu muss das Wachstum des Kiefers abgeschlossen sein. Das ist in der Regel im Erwachsenenalter der Fall – ein bestimmtes Lebensjahr kann hierbei jedoch nicht pauschal genannt werden.
Ob der Kiefer ausgewachsen ist, prüft Dr. Mustermann im individuellen Fall und entscheidet dann, ob die notwendigen Voraussetzungen für ein Zahnimplantat gegeben sind.
Die wichtigste Voraussetzung stellt dabei das Knochenmaterial dar. Im Zuge der Beratung wird untersucht, ob das vorhandene Knochenmaterial und die Dicke des Kieferknochens ausreichend sind, um ein Zahnimplantat zu setzen.
Ist dies nicht der Fall, weil der Kieferknochen zu dünn ist, muss zunächst die Knochensubstanz aufgebaut werden bevor man ein Implantat setzen kann.
Verfahren: Hierfür wird Ersatzmaterial verwendet, welches dem originalen Knochen sehr ähnlich ist. Auch die Knochenspähne, welche beim Setzen des Implantates anfallen, können als Ersatzmaterial dienen.
Ist der Knochenverlust sehr stark ausgeprägt, besteht die Möglichkeit, Knochen aus anderen Arealen des Körpers zu entnehmen. Grundsätzlich wird der Knochenersatz dabei als Granulat implantiert, welches nach dem Einsatz ein eigenständiges Knochengerüst aufbauen kann.
Beim Setzen eines Zahnimplantates muss man sich vor Augen halten, dass es sich um einen chirurgischen Eingriff handelt, der mit Blutungen einhergeht. Daher kommen Zahnimplantate bei Störungen der Blutgerinnung beispielsweise nur selten infrage.
Darüber hinaus kann eine Entzündung des Zahnhalteapparates, eine Parodontitis eine Implantation verhindern. In diesem Fall muss die vorhandene Parodontitis im Vorfeld behandelt werden, ehe ein Implantat gesetzt werden kann.
Nicht geeignet für Patienten, die
- ein ausreichendes Kieferknochenangebot haben.
- keine vorhandene Entzündung (Parodontitis) haben.
- keine Störungen mit der Blutgerinngun vorhanden sind.
Ob Sie geeignet für ein Zahnimplantat sind oder nicht, lässt sich immer erst nach einer Untersuchung beim Zahnarzt ermitteln. Sollten Sie keine der obengenannten Ausschlusskriterien erfüllen, steht einem Implantat nichts im Weg.
Wie sind Zahnimplantate zu pflegen und wie lange halten sie?
Zahnimplantate sind nicht anders zu pflegen als natürliche Zähne. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Implantologie steigern jedoch gute Mundhygiene, regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und Kontrolluntersuchungen die Lebensdauer von Zahnimplantaten.
So kann die durchschnittliche Lebensdauer eines Implantats von 5 Jahren deutlich erhöht werden.
Für eine lange Lebensdauer:
- tägliche und intensive Mundhygiene
- die regelmäßige professionelle Zahnreinigung
- Verwendung von Zahnseide
Wichtig: Als Raucher kann die Lebensdauer des Implantates nachhaltig positiv beeinflusst werden, in dem das Rauchen in der Heilungsphase unterlassen oder zumindest reduziert wird.
Bei einer gewissenhaften Pflege kommt es unser Erfahrung nach nicht selten vor, dass Implantate sogar noch nach 10 Jahren in nahezu perfektem Zustand erhalten sind.
Wird die Funktion des Zahnes vollständig wiederhergestellt?
Ja, denn mit einem Zahnimplantat und der darauf eingesetzten Zahnkrone ist die normale Funktion Ihres Gebisses wiederhergestellt. So wird Ihr Kiefer dann auch in seiner normalen Art beansprucht.
Implantat gestützter Zahnersatz belastet auch die natürlichen Zähne nicht, da dieser fest im Kiefer verankert wird und eigenständig neben den anderen Zähnen steht. Des Weiteren werden auch die Nachbarzähne geschont, weil das Beschleifen im Zuge einer Brücke nicht notwendig ist.
Wichtig: Damit ein Zahnimplantat erfolgreich gesetzt werden kann muss genügend Knochensubstanz im Kiefer vorhanden sein. Manchmal ist der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen oder nach langjährigem Zahnverlust stark zurückgebildet. Der Kieferknochen muss dann zunächst mit körpereigenem oder synthetischem Material schonend wiederaufgebaut werden.
Darüber hinaus bieten wir unseren Patienten auf Wunsch unter Berücksichtigung des individuellen Zahnstatus eine Verlängerung der gesetzlich geregelten Gewährleistung/Garantie für implantatgetragenen Zahnersatz, hergestellt in unserem praxiseigenen Dentallabor in Musterstadt, auf 5 Jahre an.
Diese Garantie gilt sowohl für Privatpatienten als auch für gesetzlich Versicherte. Sie ist mit einer zweimal jährlichen Inanspruchnahme einer zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung sowie einer professionellen Zahnreinigung verbunden.
Was sind Sofortimplantate?
Als Sofortimplantat wird ein Zahnimplantat bezeichnet, das unmittelbar – meist in derselben Sitzung – nach der Zahnextraktion in den Kiefer eingesetzt wird.
Wichtig: Die Sofortimplantation darf nicht mit sofortbelastenten Implantaten verwechselt werden. Unter sofortbelasteten Implantaten versteht man gesetzte Implantate, die unmittelbar nach dem Eingriff mit Zahnersatz versorgt werden können.
Wie gut sind Sofortimplantate?
So attraktiv Sofortimplantate im ersten Moment auch für den Patienten klingen, sie sind nur dann sinnvoll, wenn die idealen Voraussetzungen gegeben sind.
Das heißt, es muss bereits eine ausreichende Masse an Knochenmaterial vorhanden sein, sollte dies nicht der Fall sein, weil der Knochen durch Bakterien geschädigt wurde, ist ein Sofortimplantat nicht sinnvoll.
Sie sehen, es kommt auf den Einzelfall an, am besten beraten Sie sich vorher eingehend mit Ihrem Zahnarzt.
Wann werden Sofortimplantate eingesetzt?
Sofortimplantate finden oftmals ihren Einsatz bei unfallbedingtem Zahnverlust. Das Implantat wird dann anstelle der natürlichen Zahnwurzel gesetzt und kann nach chirurgischem Eingriff mit einem Aufbau versehen werden, sodass die Zahnreihe wieder geschlossen wird.
Wichtig: Dabei ist allerdings zu beachten, dass das Sofortimplantat nur in entzündungsfreie Zahntaschen eingesetzt werden kann, d.h. es darf keine akute Entzündung vorliegen. Darüber hinaus ist der Zustand des Kieferknochens bedeutsam, weil man nur mit ausreichender stabiler Kieferknochenmasse ein Sofortimplantat setzen kann.
Was kosten Zahnimplantate?
Diese Frage lässt sich pauschal leider nicht beantworten. Es kommt immer auf die Qualität des Implantats. Zur groben Orientierung: Die Preisspanne liegt zwischen 300 € bis hin zu 1000 € pro Implantat.
Am besten ist es, wenn Sie direkt in unserer Praxis nachfragen, dann können wir Ihnen in einer ausführlichen Beratung aufzeigen, welches Implantat für Sie infrage kommt und welche Kosten damit verbunden sind.
Die wichtigsten Informationen über Zahnimplantate auf einen Blick
Zahnimplantate bestehen aus den folgenden Teilen:
- Künstliche Zahnwurzel
- Zahnhalsersatz
- Zahnkrone
Die künstliche Zahnwurzel des Zahnimplantats wird in den Kieferknochen implantiert. Das Material der meisten Implantatkörper ist Titan. Titan ist ein Edelmetall, das sich besonders gut für Zahnimplantate eignet, weil es keine allergischen Reaktionen hervorruft und gut mit dem Kieferknochen verwächst.
Fest verschraubt mit der künstlichen Zahnwurzel aus Titan wird der Zahnhalsersatz (sog. „Pfosten“). Dieser trägt die Zahnkrone.